Wissensnugget: Zahlartenmix im Onlineshop – Warum die passende Auswahl entscheidend ist
Holger SeidenschwarzGeschätzte Lesedauer: 2 MinutenWenn Kund:innen den Check-out erreichen, ist der Kauf fast abgeschlossen. Umso ärgerlicher ist es, wenn der Bezahlvorgang zur letzten Hürde wird. Fehlt ein vertrautes Verfahren oder wirkt der Zahlungsprozess ungewohnt, kann der Einkauf kurz vor dem Abschluss noch abbrechen. Für Händler:innen ist der Zahlkartenmix deshalb mehr als eine technische Einstellung im Shopsystem.
Die Auswahl der Bezahlverfahren beeinflusst Vertrauen, Komfort und Kaufabschluss. Gleichzeitig unterscheiden sich die Verfahren bei Kosten, Zahlungssicherheit und Aufwand in der Abwicklung. Unser neues Wissensnugget „Zahlkartenmix im Onlineshop“ gibt einen kompakten Einstieg in das Thema und zeigt, worauf Händler:innen bei der Auswahl und Umsetzung achten sollten.
Warum der Zahlkartenmix nicht zufällig entstehen sollte
Im deutschen E-Commerce konzentriert sich ein großer Teil des Umsatzes auf wenige etablierte Zahlungsverfahren. Dazu zählen unter anderem PayPal, Kauf auf Rechnung, Kreditkarte und Lastschrift. Je nach Kundschaft, Sortiment oder Warenkorbwert können aber auch weitere Verfahren relevant sein, etwa Ratenkauf, Wallets oder banknahe Lösungen wie Wero.
Nicht jedes Verfahren muss in jedem Onlineshop angeboten werden. Entscheidend ist, welche Zahlarten zur eigenen Kundschaft und zum Geschäftsmodell passen. Erste Hinweise liefern die eigenen Shopdaten: Welche Zahlarten werden tatsächlich genutzt? Wo brechen Kund:innen im Check-out ab? Gibt es Unterschiede zwischen mobilen Käufen und Desktop-Käufen? Auch Warenkorbwert, Sortiment sowie der Anteil an Stamm- und Neukund:innen helfen bei der Einordnung.
Was Händler:innen im Wissensnugget erwartet
Das Wissensnugget zeigt, welche Fragen Händler:innen vor der Auswahl oder Anpassung ihrer Zahlarten stellen sollten. Im Mittelpunkt stehen dabei:
- Welche Zahlarten im Onlineshop besonders relevant sind
- Welche direkten und indirekten Kosten entstehen können
- Welche Vor- und Nachteile einzelne Zahlarten mitbringen
- Wie sicher Händler:innen ihr Geld erhalten
- Welche Rolle Payment Service Provider bei der technischen Umsetzung spielen
- Worauf es bei der Darstellung der Zahlarten im Check-out ankommt
Besonders wichtig ist der Blick auf die Gesamtkosten. Denn Payment kostet nicht nur Transaktionsgebühren. Auch Rückbuchungen, Zahlungsausfälle, Mahnprozesse, Retouren oder manuelle Nacharbeiten können Aufwand verursachen. Ein Verfahren mit niedrigen direkten Kosten ist daher nicht automatisch die günstigste Lösung.
Wissensnugget
Im Wissensnugget „Zahlkartenmix im Onlineshop“ erfahren Händler:innen, warum die Auswahl der Bezahlverfahren wichtig ist und welche Fragen sie vor der Einbindung neuer Zahlarten prüfen sollten.
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